Es ist ein Morgen, an dem ich in Gedanken an ihn aufwache. Bevor der Wecker klingelt. Und ich bin dem Wetter dankbar dafür, dass es schlecht ist. Es ist grau und regnet, so dass ich nicht laufen gehen kann. So dass ich mich noch einmal rumdrehen und noch einmal einschlafen kann, weil es nichts gibt, das ich verpasse. Ich kann mich noch einmal umdrehen und in die warme Bettdecke wickeln, mich von ihr umarmen lassen, als wäre sie ein Mensch, ein bestimmter Mensch.
Ich schließe die Augen und versuche in den Halbschlaf abzugleiten. Von draußen höre ich die Regentropfen an die Fensterscheibe tippen. Unter meinen Augenlidern ist es zu hell zum Einschlafen. Also liege ich mit offenen Augen da. Höre dem Rauschen des Regens und dem Tippen der Tropfen zu. Und denke an meinen alten Freund.
5. August, 2008 um 11:00
unter den augenlidern ist es zu hell – seelenschwingen. schreib weiter. es ist so schön.